GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Fri, 24 May 2019 04:47:24 +0200 Fri, 24 May 2019 04:47:24 +0200 TYPO3 EXT:news news-27 Tue, 07 May 2019 11:10:31 +0200 KV Limburg besucht weitere Schulen https://www.gew-limburg.de/home/details/27-kv-limburg-besucht-weitere-schulen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2fff2d1f8e7acd7024f794af19089695 Die Termine wurden aktualisiert. Der KV freut sich auf weitere Einladungen in diesem Schuljahr. Sehr geehrte Schulleitungen, liebe Personalratsmitglieder, liebe Kolleginnen und Kollegen!

Der Limburger Kreisvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) lädt mit seiner Aktion:

GEW VOR ORT

ein, die Schulen des Kreisverbandes abwechselnd zu besuchen und sich mit interessierten Kolleginnen und Kollegen auszutauschen.

Sehr gern würden wir jeweils am

Montag, 27.05.2019 von 14.30 - 16.30 Uhr (Adolf-Reichwein-Schule, LM)

Montag, 17.06.2019 von 14.30 – 16.30 Uhr (Astrid-Lindgren-Schule LM)

Montag, 19.08.2019 von 14.30 – 16.30 Uhr (Taunus-Schule Bad Camberg)

Montag, 23.09.2019 von 14.30 – 16.30 Uhr (PPC – Schule, LM )

zur „Sprechstunde“ in die Schule kommen, um mit Ihnen und euch über Erfreuliches oder auch "Knackpunkte und Sorgenkinder" des Schulalltags ins Gespräch zu kommen. Natürlich stehen wir auch darüber hinaus Rede und Antwort!

Wir sind 7 Kolleginnen und Kollegen und bräuchten "nur" ein freies Räumchen. Wenn der jeweilige Termin passt, wäre ich dankbar für eine kurze Rückmeldung!

Bitte informieren Sie den Personalrat und Ihr Kollegium mit Aushang dieses Schreibens – vielen Dank!

gez. Anna Held, Vorsitzende des GEW-KV Limburg

]]>
Aktuelles
news-26 Mon, 06 May 2019 10:10:57 +0200 Wir sind mehr! https://www.gew-limburg.de/home/details/26-wir-sind-mehr/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6463fd60e479eab53328ab9fe21f0066 25.Mai 2019, 11 Uhr, Europaplatz Limburg: Bündnis gegen rechts ruft zu Frieden und Toleranz auf. Am 25. Mai 2019 ab 11 Uhr findet auf dem Europaplatz in Limburg unsere Veranstaltung für Demokratie, Frieden und Toleranz statt. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger die ein Zeichen setzen möchten und sich gegen RECHTS positionieren.
Schirmherrschaft: Dr. Marius Hahn, Bürgermeister der Kreisstadt Limburg
Im Vordergrund unserer politischen Kundgebung steht dabei die Musik. Kurze Redebeiträge und Mitmachaktionen umrahmen die Veranstaltung. Kunst und Kultur als Statements gegen Rassismus und Ausgrenzung, für Menschenrechte, Vielfalt und Solidarität in unserem Landkreis Limburg-Weilburg.
Millionen Menschen flüchten heute vor Krieg, Verfolgung, Gewalt und Hunger. Diesen Menschen gebührt unsere Solidarität. Die Abschottung Europas unter Hinnahme von tausenden Todesopfern im Mittelmeer ist menschenverachtend.
Wir setzen uns ein für eine Politik des Friedens, der Abrüstung und der Solidarität – so können Nationalismus, Ausgrenzung, Antisemitismus und alle andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit überwunden werden. Wir wollen hier vor Ort, aber auch weltweit, in einem friedlichen und respektvollen Miteinander leben.
In einem großen Bündnis machen wir gemeinsam deutlich: Bei uns ist kein Platz für fremdenfeindliches und chauvinistisches Gedankengut.
Menschenrechte sind nicht verhandelbar!
Für die Durchführung der kulturellen, politischen Veranstaltung WIR SIND MEHR 2019 im Landkreis haben sich die folgenden Privatpersonen und Organisationen zusammengeschlossen:
Unterstützer*innen: Das TEAM: Weltladen Limburg , Jutta Lippe Michael Born (KMS), Iris und Wieland Buchner, Maren Busch, Katerina Dolke, Eileen Glienke, Sabine Häuser-Eltgen, Gretel Hölzer, Patrick Jost, Simon Lissner, Marita Salm, Viktoria Spiegelberg-Kamens, Sebastian Wendt.
Künstler: Lost ´n found (Band), Moje is Freidaach (Band), David Fachinger (Sänger), Keep Digging, Hanne Kah, Michael Zabel (Musik), Choraktion von Jürgen Faßbender, Mario Malki (Schüler).

t3://file?uid=268

 

]]>
Aktuelles
news-24 Tue, 26 Mar 2019 12:59:33 +0100 Zweitägiger Ausflug nach Trier https://www.gew-limburg.de/home/details/24-zweitaegiger-ausflug-nach-trier/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=028b7dec4c59124d57b39cd4ff4dace4 Unterhaltsame Zeitreise des GEW-KV Limburg und Oberlahn 19./20.Oktober | verbindliche Anmeldung bis spätestens 30. März. Infos zu Programm und Kosten:  Eine unterhaltsame Zeitreise nach Trier über Burg Eltz und Cochem – mit Weinprobe!
Samstag/Sonntag, den 19. / 20. Oktober 2018

Programm: Samstag, Start nach Wunsch: 9 oder 10 Uhr, Weilburg, Kirmesplatz; oder Limburg 9:30 oder 10:30 ab Bahnhof Südseite. Die genauen Abfahrtszeiten und Haltepunkte werden noch bekannt gegeben.
 Führung Burg Eltz
 Cochem; Besichtigung Weingut Rademacher + Weinprobe
 So.: Stadtführung zu den weltberühmten Trierer Baudenkmälern incl. Kaisertherme
 Karl-Marx-Haus – Museums-Führung
 Spätnachmittag Heimreise

Kosten: 179,- / 169,- (ab 30 Tln.) incl. Weinprobe / Besichtigung Weingut Rademacher!
Im modernen Nichtraucher-Fernreisebus mit Klimaanlage, WC, Bordküche, Kühlschrank…
Kostenbeispiel (bei 30 Tln. wie 2018): Im DZ 169,- € / im EZ 30,- Zuschlag, also: 199,- €
Für GEW-Mitglieder (50% Ermäßgung) im DZ also: 84,50 € / im EZ + 15,00 = 99,50

Zur Planung: Bitte meldet euch verbindlich an bis 30. März, telefonisch oder per Mail an: 
Jürgen Weil: Joh.-Gutenberg-Str. 13, 65606 Villmar, Tel.: 06482-4829; Mobil: 0160 5081229; E-Mail: jweilvillmar@web.de
 DZ - mit wem? (Eventuelle Nicht-GEW-Mitgliedschaft dabei angeben) Oder EZ–Wunsch)

Einladung mit Programm

]]>
Aktuelles
news-23 Tue, 05 Mar 2019 10:46:39 +0100 Sekt oder Selters? https://www.gew-limburg.de/home/details/23-sekt-oder-selters/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=591ab7d3b667ee0aef5c9d663f91e848 29.Mai 2019, 15 Uhr: Ausflug der Senioren-KV-Limburg und Oberlahn nach Niederselters im Taunus. Herzliche Einladung nach Niederselters zu einer Museumsführung mit Dr. Norbert Zabel
Mittwoch, 29. Mai 2019, 15.00 Uhr
„Sekt oder Selters?“ Die Antwort wird lauten: „Selters!“


Norbert Zabel (Dr. phil.) war Lehrer und von 1986 bis 2010 Bürgermeister von Selters / Taunus. Der Pensionär und Hobby-Historiker freut sich darauf, uns das Selterswassermuseum (seit 2011) zu zeigen. Wir profitieren von seinem umfangreichen Wissen über die weltberühmte Quelle, den seit 1536 bekannten „Gesundbrunnen“, und werden mit ihm auch den Selterser „Haustrunk“ genießen.
„Selters“ ist heute der Oberbegriff für alle Mineralwasser. Und trinken wir das Original, so kommt es aus
der Selters-Mineralquelle Löhnberg-Selters. Warum gibt es das „Urselters“ seit 1999 nicht mehr? – Norbert Zabel wird es uns erzählen.

Wir treffen uns um 14.45 Uhr; Parken: Nähe Museum.
Gegen 17.00 Uhr gehen wir dann gemeinsam im „Da Luca“ essen. Direkt an
der B8 beim Schwimmbad Niederselters.
Auf einen schönen gemeinsamen Nachmittag freuen sich
eure Pensionärsvertreter
Maxi Ritter + Jürgen Weil
Wir bitten um Anmeldung bis 24. Mai. Vielen Dank.

]]>
Aktuelles
news-22 Fri, 18 Jan 2019 09:57:27 +0100 GEW fordert sechs Prozent mehr Gehalt https://www.gew-limburg.de/home/details/22-gew-fordert-sechs-prozent-mehr-gehalt/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9078c96fe289eda11eb9caa565ff59c0 für die Beschäftigten des Landes Hessen Pressemitteilung 16. Januar 2019 Am 10. Januar 2019 haben die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes ihrer Forderungen zur Tarifrunde 2019 für die rund 45.000 Tarifbeschäftigten im hessischen Landesdienst beschlossen. Rückwirkend zum 1. Januar 2019 sollen die Gehälter um 6 Prozent, mindestens aber um 200 Euro pro Monat bei einer Laufzeit von 12 Monaten erhöht werden.

Die Vorsitzende  der GEW Hessen, Birgit Koch, bekräftigte dabei die Forderung nach Einkommensverbesserungen in Höhe von insgesamt sechs Prozent. „Es ist dringend notwendig, dass das Berufsfeld Schule attraktiver wird. Dazu gehören auch spürbar bessere Einkommen, gerade in den höheren Entgeltgruppen. Das ist die Voraussetzung dafür, dem Mangel an qualifizierten Lehrkräften an Hessens Schulen entgegenzusteuern.“

Hessen ist als einziges Bundesland nicht Mitglied des Arbeitgeberverbandes „Tarifgemeinschaft deutscher Länder“ (TdL). Die Tarifverhandlungen für die hessischen Landesbeschäftigten werden daher eigenständig geführt.

Die Gewerkschaften verlangten bei den Verhandlungen in Wiesbaden darüber hinaus die Aufnahme der studentischen, wissenschaftlichen und künstlerischen Hilfskräfte in den Geltungsbereich des Tarifvertrags Hessen (TV-H). Diese Gruppe umfasst viele Tausend Beschäftigte an den Hochschulen des Landes, für die keinerlei tarifrechtliche Regelungen gelten. Die Arbeitsbedingungen dieser Gruppe unterscheiden sich von Hochschule zu Hochschule. Die Aufnahme der Hilfskräfte  in einen Tarifvertrag würde hessenweit einheitliche Arbeitsbedingungen und eine gute Bezahlung für diese Beschäftigten sichern.

Die Gewerkschaften bemängeln in ihrem Schreiben an den hessischen Innenminister darüber hinaus, dass es beim Thema Befristungen im vergangenen Jahr im Rahmen der Tarifgespräche keinen Fortschritt in Bezug auf die Hochschulen gegeben hat. Das Befristungswesen an den Hochschulen ist seit der Tarifrunde 2013 Thema bei Tarifverhandlungen. Im Oktober 2018 hatte das Innenministerium lediglich angeboten,  das Thema weiterhin zu prüfen und im Dialog mit den einzelnen Hochschulen weiter zu erörtern. Dazu erklärte Maike Wiedwald (Vorsitzende der GEW Hessen): „Ein solches Versprechen reicht den Gewerkschaften nach der langen Zeit, in der wir diese Problematik thematisiert haben, nicht mehr aus. Der Arbeitgeber muss nun endlich einen Lösungsvorschlag unterbreiten, der substanziell ist und konkrete Lösungen beinhaltet, um eine Fortsetzung der Gespräche zu ermöglichen. Wir haben unsererseits im Oktober 2018 einen konkreten Vorschlag auf den Tisch gelegt, der aber von der Arbeitgeberseite prinzipiell ablehnt wurde.“

Die Gewerkschaften verlangen zudem, dass das Tarifergebnis 2019 auf die Beamtinnen und Beamten sowie die Versorgungsempfängerinnen und -empfänger zeit- und wirkungsgleich übertragen wird. Dazu ergänzte Maike Wiedwald heute in Frankfurt: „Es ist ein Skandal, dass bis heute die 2010 im TV-H geltende Wochenarbeitszeit von 40 Stunden noch nicht vollständig auf die Beamtinnen und Beamten übertragen wurde, für die zum Teil eine 41-Stundenwoche gilt. Eine solche Anpassung würde für die unter 50-jährigen Lehrkräfte eine Absenkung der Pflichtstunden um eine halbe Stunde bedeuten. Diese Absenkung ist dringend erforderlich. Das haben wir auch erneut dem Dienstherrn mitgeteilt.“

Die Tarifrunde mit den anderen 15 Bundesländern beginnt am 21. Januar 2019; der Auftakt der hessischen Tarifrunde ist für den 1. Februar 2019 in Wiesbaden verabredet.

Tarifrunde 2019 

]]>
Aktuelles
news-21 Mon, 10 Dec 2018 15:25:57 +0100 Ehrung langjähriger Mitglieder https://www.gew-limburg.de/home/details/21-ehrung-langjaehriger-mitglieder/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=071bfd5dbb69aa1c0dcd2b32f80e3dce Auf der Jahreshauptversammlung der Mitglieder am 26.November wurden sieben Kolleginnen und Kollegen für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. "Wenn man dabei ist, muss man dabei bleiben", sagte Reinhard Gromes, nachdem ihm die Vorsitzende unseres Kreisverbands, Anna Held, die Urkunde für 50jährige Mitgliedschaft ausgehändigt hatte. Recht hat er, denn wie sähe es wohl mit den Arbeitsbedingungen und der Bezahlung der Lehrenden und Erziehenden in Schulen, Universitäten und Kindertagesstätten aus, wenn ihnen keine schlagkräftige GEWerkschaft zur Seite stünde? Und da die Pensionen an den Bezügen der aktiven Kolleginnen und Kollegen bemessen werden, ist das allein schon ein Grund, mit dem Eintritt in den Ruhestand weiterhin Mitglied zu bleiben. Und schließlich bieten die Personengruppen der Pensionäre/innen vielfältige Angebote zur Gestaltung des Ruhestands.

    Folgende Kolleginnen und Kollegen wurden für ihre Treue zur GEW in diesem Jahr geehrt:

für 50 Jahre Mitgliedschaft: Reinhard Gromes und Eckhard Gaude

für 40 Jahre Mitgliedschaft: Wolfgang Kessler, Volker Nies und Marion Weil-Russ

für 25 Jahre Mitgliedschaft: Simone Ohl und Sebastian Wendt

]]>
Aktuelles
news-20 Tue, 06 Nov 2018 11:29:31 +0100 GEW vor Ort - MItgliederversammlung 2018 https://www.gew-limburg.de/home/details/20-gew-vor-ort-mitgliederversammlung-2018/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8f7cd2fe84ccca790757ac87e791044a Tony Schwarz referierte am 26.November über die Schwierigkeiten, jüngere Kollegen/innen für die aktive Mitarbeit in der GEW zu motivieren. Ferner berichteten die Kreisverbandsvorsitzenden Anna Held und Sybille Herfurth über die KV-Aktivitäten im zurückliegenden Kalenderjahr und nahmen Ehrungen langjähriger Mitglieder vor.          Wie gering das Interesse der Mitglieder an aktiver GEWerkschaftsarbeit derzeit ist, konnte man am Alter derjenigen erkennen, die den Weg zur diesjährigen Versammlung im Limburger Domhotel auf sich genommen haben: Außer dem aktiven Vorstand und einem Kollegen mittleren Alters, dessen Ehrung heute vorgenommen wurde, waren nur Pensionäre erschienen. Der jüngste Teilnehmer war mit 45 Jahren Tony, dessen Referat damit buchstäblich ins Schwarze traf. Sein im lockeren Dialog frei vorgetragenes Referat trug den Untertitel: "Warum Personalratsarbeit wichtig ist."

Arbeitsgruppe: "Basisarbeit" auf Landesebene
     Die fehlende Bereitschaft zu ehrenamtlicher Mitarbeit in der Gewerkschaft sieht der als stellvertretender Landesvorsitzender amtierende Referent als gesellschaftliches Problem, und eine kurzfristig wirkende Lösung sei nicht realistisch. Daher hat der Landesvorstand eine Arbeitsgruppe "Basisarbeit" eingerichtet, deren Ziel es ist, die Kreisverbände bei ihrer Gewinnung ehrenamtlicher Mitglieder zu helfen. Denn die Mitgliederzahl sei nach wie vor durchaus erfreulich hoch und bleibe auf konstantem Niveau, nur das Bewusstsein, dass eine Gewerkschaft in erster Linie auf der Basis ehrenamtlicher Mitwirkung erfolgreich arbeiten kann, sei in den letzten Jahren dramatisch gesunken.

Verunsicherung und Vereinzelung, Überlastung und Resignation 
      Das neoliberale Denkmuster, dass jeder für sich alleine verantwortlich ist, sowie die zunehmende betriebswirtschaftlich orientierte Leitung der Schulen mit erheblichem Abbau von Mitbestimmung der Kollegien hat ein Gefühl der Verunsicherung bei Kolleginnen und Kollegen geschaffen, die es immer seltener wagen, sich aktiv für ihre Rechte einzusetzen und gemeinsam mit anderen für Verbesserungen an den Schulen zu kämpfen. Hunderte von Überlastungsanzeigen deuten einerseits darauf hin, dass gewerkschaftliches Gegensteuern dringend geboten wäre, was aber andererseits dazu geführt hat, dass die Betroffenen zuerst alle Termine streichen, die für sie nicht verpflichtend sind - und dazu zählt eben auch leider die Teilnahme an GEWerklschaftlichen Aktivitäten.

Ausweg: Kontakt zu Personalräten und persönliche Gespräche
      
Werbeschriften und Plakate helfen aus diesem Teufelskreis nicht heraus. Tony Schwarz sieht derzeit als einzigen Ausweg den direkten Kontakt zu den Personalräten, die auf Ortsebene zumindest eine Stunde Entlastung für ihre Arbeit bekommen. Letztlich würde nur das direkte Gespräch mit den Mitgliedern eventuelle Schwellenängste abbauen und das Bewusstsein in die Richtung lenken, dass nur die Verteilung der GEWerkschaftsarbeit auf viele Schultern die zusätzliche Belastung in Grenzen hält.

Im Anschluss an das Hauptreferat verlasen die Vorsitzenden Anna Held und Sybille Herfurth den Tätigkeitsbericht des KV und überreichte Ehrenurkunden an langjährige Mitglieder.


            

]]>
Aktuelles
news-19 Tue, 06 Nov 2018 10:58:36 +0100 Beamtenpensionen: Hinterbliebenenversorgung https://www.gew-limburg.de/home/details/19-beamtenpensionen-hinterbliebenenversorgung/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d251d0a36eea72a22ee28e817ddb1cf1 Einladung für den 19. November an Pensionäre/innen und interessierte Mitglieder nach Gießen Es referiert Andreas Skorka, Kassel Einladung zur Informationsveranstaltung: Beamtenversorgung - Versorgung der Hinterbliebenen
Referent: Kollege Andreas Skorka, Kassel

Wann: Montag, den 19.11.2018 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Wo: Hotel Köhler in Gießen, Westanlage 33-35

Parkmöglichkeiten: Parkhaus Karstadt, Parkhaus Liebigcenter, Tiefgarage in der Dernpassage
Entfernung vom Bahnhof Gießen: 700 m

Anmeldung bis 8.11.2018 per Post an GEW BV Mittelhessen, Schwanenallee 27-31, 35037 Marburg
per E-Mail: bv-gew-mittelhessen@t-online.de
 per Fax 06421/952396
 oder per Telefon 06421/952395 (ggfs. Anrufbeantworter)

]]>
Aktuelles
news-14 Tue, 23 Oct 2018 15:25:00 +0200 Weg(e) mit der Gewalt an Schulen https://www.gew-limburg.de/home/details/14-weg-e-mit-der-gewalt-an-schulen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=24707b3e30f99d4f513719ec032a59ca Bericht von der Veranstaltung unseres Kreisverbandes vom 23.10.2018 Rund 30 Kolleginnen und Kollegen nahmen an der vom KV Limburg organisierten Fortbildungsveranstaltung in der Limburger Stadthalle teil, in deren Mittelpunkt der Vortrag von Prof. Dr. Rainer Winkel zu diesem Thema stand.
     In ihrem Grußwort bringt die Vorsitzende Anna Held ihr Bedauern zum Ausdruck, dass kein/e Vertreter/in eines Staatlichen Schulamts an der Veranstaltung teilnahm, obwohl Einladungen rechtzeitig nach Marburg und Weilburg verschickt wurden. Auch die Abwesenheit von Mitarbeitern/innen des schulpsychologischen Dienstes stieß auf kein Verständnis, ist doch gerade dieser Personenkreis prädestiniert für die Mitwirkung in dieser wichtigen Problematik.
     Im Anschluss an die Begrüßung durch Anna Held und Sybille Herfurth führte ein kurzer Ausschnitt aus der ZDF-Dokumentation: "Blauer Brief für die Schule" in die Thematik ein. Danach begann Prof. Dr. Rainer Winkel sein Hauptreferat mit dem Thema: 
"Zorn und Wut, Angst und Gewalt in Schulen: Ursachen und Erscheinungsformen aggressiven Verhaltens und pädagogische Vernunft"

Sein Vortrag war keine Einbahnstraße. Er hatte es in drei Teile gegliedert, zwischen denen es Möglichkeiten zu Rückfragen und Kommentaren gab, wovon die Anwesenden regen Gebrauch machten und somit eine lebendige Diskussion schon zu Anfang in Gang kam.

Im ersten Teil stellte der Referent die bildungspolitischen Rahmenbedingungen dar. Dabei betonte er, dass es je nach Region zwischen den Schulen bezüglich Bausubstanz, Ausstattung, Personalversorgung etc. große Unterschiede gebe und man keine pauschalen Urteile über die Rahmenbedingungen fällen könne. Dennoch sei tendenziell zu erkennen, dass in vielen Schulen die Bausubstanz marode sei. Ressourcen für künftige Herausforderungen, wie beispielsweise die Inklusion, fehlten, in Brennpunktschulen immer häufiger deutsche Kinder in der Minderheit seien und dadurch die Lehrer/innen im Umgang mit der großen Zahl der Migrantenkinder aufgrund deren sprachlichen Defiziten und fehlenden Anpassung an das soziale Umfeld überfordert seien. In Berlin seien mindestens 50 von 700 Schulen als Brennpunktschulen anzusehen. Obendrein herrsche schon jetzt ein Mangel von 30.000 Lehrerstellen, vor allem im Grundschulbereich, und die Besetzung mit Seiteneinsteigern/innen ohne Ausbildung sei ein Zeichen fehlgeschlagener Bildungspolitik.
   Im zweiten Teil seines Vortrags zeigte Winkel anschauliche Beispiele, wie Gewalt in Schulklassen entstehen kann: Da wurde von einem arabischen Jungen berichtet, dessen Familie einerseits von Hartz IV, andererseits von Drogengeschäften lebt, in welcher das Kind von Anfang an Gewalt als Teil seines Lebens erfahren hat. im zweiten Beispiel zeigte er auf, wie kindliche Lernmotivation durch demotivierendes und pädagogisch falsches Lehrverhalten in der Schule zerstört werden kann. Mangelnde Zuwendung durch Eltern mit der Folge, dass dies bei der Lehrerin aggressiv eingefordert wird, war ein drittes Beispiel, wie auch die Zunahme sexualisierter Gewalt und Mobbing in modernen Medien.
   Wie kann man nun als Lehrer/in vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen bestehen? Im dritten Teil seines Vortrages mahnte Winkel vor allem eine Renaissance bewährter Bausteine der Pädagogik an: Dazu gehören die Aufstellung klarer, einfacher Regeln, die auch einzuhalten seien, darüber hinaus die verstärkte Zusammenarbeit mit den Elternhäusern; vieles, was früher einmal selbstverständlich war, müsse nun mit Eltern schriftlich vereinbart werden. Ferner sei auch viel mehr als früher Teamarbeit in den Kollegien von elementarer Bedeutung. Trotz - oder gerade wegen - der offenbaren Veränderungen gewinne die Pädagogik immer mehr Bedeutung vor der Wissensvermittlung.

Ab zwölf Uhr begann die eineinhalbstündige Mittagspause, in der sich die Teilnehmer/innen an einem umfangreichen Buffett stärken konnten, bevor in drei Arbeitsgruppen die Thematik ausführlich vertieft wurde. Wie bedeutend diese war, zeigte sich auch darin, dass nicht nur die örtliche Presse, sondern auch der Hessische Rundfunk mit einer Reporterin am Nachmittag zu Gast war.

]]>
Aktuelles
news-16 Tue, 11 Sep 2018 07:47:00 +0200 Bildungsdemonstration in Frankfurt https://www.gew-limburg.de/home/details/16-bildungsdemonstration-in-frankfurt/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e58467148ec8b87c73afa27c946eb5cf Über 1000 Teilnehmer/innen, unter Ihnen auch aus dem Kreis Limburg/Weilburg, demonstrierten am 22.September in Frankfurt für bessere Bildung. Auf dem Bild v.l.: Anna Held, Ingrid Hoin-Radkovski, Sybille Herfurth, Maxi und Wolfgang Ritter.

Das Land Hessen hat seine Handlungsfähigkeit durch die Spar-und Kürzungspolitik in den vergangenen Jahren massiv eingeschränkt. Auch ein gesellschaftlich so zentraler Bereich wie Bildung und Erziehung ist davon stark betroffen. Deshalb erleben Eltern, dass ihre Kinder nicht so gut wie möglich gefördert werden können. Schülerinnen und Schüler sehen sich Lehrkräften gegenüber, die kaum Zeit für sie haben und in der Kita ist eine Erzieherin oft allein in der Gruppe. Zudem fehlen Plätze in Kindertageseinrichtungen. Kinder und Jugendliche werden in den Schulen durch nicht dafür ausgebildetes Personal unterrichtet. Studierende finden nicht die Studienplätze, die sie wünschen. Potentielle Lehramtsstudierende scheitern am Numerus Clausus. Für die im Bildungsbereich Beschäftigten hat die chronische Unterfinanzierung in Hessen gravierende Folgen: Ihre Arbeitszeiten sind zu hoch und es fehlen überall Fach- und Lehrkräfte, was zu einer unvertretbar hohen Arbeitsbelastung führt. Die Gruppengrößen sind in Kitas, Schulen und Hochschulen zu groß. Die Bildungsinfrastruktur – insbesondere die Schulgebäude, aber auch die Räumlichkeiten der Kitas und Hochschulen – ist oft in einem katastrophalen baulichen Zustand.

Bessere Bedingungen in der Bildung sind jedoch finanzierbar!

Das Land Hessen verfügt in seinem laufenden Haushalt über Spielräume aufgrund der Neuregelung des Länderfinanzausgleichs und der günstigen Entwicklung der Steuereinnahmen. Doch statt diese für Verbesserungen im Bildungsbereich zu nutzen, plant das Land Hessen zusätzlich zur Schuldenbremse noch den weiteren Abbau von Schulden. Solange in Hessen – wie zuletzt in Kassel und in Neukirchen – Schulen aufgrund von Einsturzgefahr geschlossen werden müssen, sollte für das Land besser die Sanierung der maroden Schulinfrastruktur Vorrang haben.

Eine generationengerechte Finanz- und Bildungspolitik sieht anders aus. Die GEW Hessen fordert deshalb konkret 500 Millionen Euro zur Finanzierung eines Sofortprogramms für Bildung: 100 Millionen Euro für Kindertagestätten, 150 Millionen Euro für die Hochschulen, 250 Millionen Euro für den Schulbereich.

Zur Finanzierung von Verbesserungen im Bereich von Erziehung und Bildung, die über das Sofortprogramm hinausgehen und für weitere notwendige Infrastrukturverbesserungen, plädieren wir für die Wiedererhebung der Vermögensteuer.

Wir benötigen langfristig zur Wiederherstellung einer guten Bildung in Kita, Schule und Hochschule eine verlässlich gesicherte Finanzierung. Deshalb soll das Land Hessen zur Wiedererhebung der Vermögensteuer im Bundesrat aktiv werden.

Die GEW Hessen ruft alle ihre Mitglieder sowie alle in Bildungsfragen Engagierten auf, sich an den Demonstrationen und Kundgebungen am Samstag, den 22. September 2018 in Kassel und Frankfurt zu beteiligen und das Anliegen „Bildung braucht bessere Bedingungen – 500 Millionen für Bildung sofort!“ laut und deutlich in den Hessischen Wahlkampf zu tragen.

]]>
Aktuelles