GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Wed, 27 May 2020 14:05:55 +0200 Wed, 27 May 2020 14:05:55 +0200 TYPO3 EXT:news news-37 Mon, 16 Mar 2020 18:38:25 +0100 GEW-KV-Sitzungen abgesagt https://www.gew-limburg.de/home/details/37-gew-kv-sitzungen-abgesagt/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b5e4bd76ef792f2f81dcc94e89f4958f Wegen des Corona-Virus finden im März und April keine Sitzungen statt Liebe Kolleginnen und Kollegen,

      wegen des bundesweiten Virusalarms haben auch wir unsere Sitzungen zunächst bis nach den Osterferien ausgesetzt. Sollte dringender Beratungsbedarf bestehen, wendet euch bitte an ANNA HELD oder an eins unserer Vorstandmitglieder. Telefonnummern und E-Mail-Adressen findet ihr unter "Kontakte".

Der KV wünscht allen einen gesunden Frühling.

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Aktuelles
news-36 Wed, 05 Feb 2020 16:17:36 +0100 Keine Amateure in hessische Schulen – wir brauchen qualifizierte Lehrkräfte! https://www.gew-limburg.de/home/details/36-keine-amateure-in-hessische-schulen-wir-brauchen-qualifizierte-lehrkraefte/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=165e9a60819b7d93a15aea079c460e0e Presseerklärung des KV Limburg zum Lehrkräftemangel:„Niemand würde sich von einer Krankenschwester am offenen Herzen operieren lassen!“ Nicht und nicht ausreichend qualifizierte Beschäftigte an hessischen Schulen produzieren Chancenungleichheit der Kinder und Jugendlichen – besonders in sozialen Brennpunkten. Die Betreuung und Anleitung dieser Personengruppe stellt für die Kollegien eine hohe zusätzliche Belastung dar, da oft versucht werde, Schlimmeres zu verhindern. Die hr-Journalistin Petra Bollmann-Boberg hatte sich für elf Wochen als „Aushilfslehrerin“ an einer Wiesbadener Brennpunktschule verdingt, um einen tieferen Einblick zu bekommen und hat diese Erfahrung und ihr Scheitern beeindruckend dokumentiert.

Dass der Einsatz von Aushilfskräften in Schule nötig geworden ist, ist das Ergebnis jahrelang verfehlter Bildungspolitik. Die GEW Hessen hat schon vor 15 Jahren Zahlen vorgelegt, dass nicht genügend Lehrerinnen und Lehrer ausgebildet werden. Der Mangel an ausgebildeten Lehrkräften wird in den kommenden Jahren sehr viel größer sein, als vom Kultusministerium angegeben: im Schuljahr 2022/23 bei 1450 und 2023/24 bei 1300 fehlenden Lehrkräften, während das HKM von ca. 600 ausgeht.

„Dass ausgerechnet die jüngsten Schülerinnen und Schüler – auf deren Lernanfang es besonders ankomme – in der Grundschulbildung um ihre bestmögliche Förderung und besten Chancen gebracht werden, wird von Regierungsseite billigend in Kauf genommen“, so Anna Held, Vorsitzende des GEW Kreisverbandes Limburg. „Schlimmer ist, dass Amateure als Quereinsteiger in Grundschulen die Leistungen der Schülerinnen und Schüler beurteilen, teils ohne jegliche pädagogische Vorerfahrung“.

„Der Trend, dass Eltern ihre Kinder zunehmend in Privatschulen schicken, macht darüber hinaus sehr nachdenklich“.

Systematische Qualifizierungsangebote gibt es in Hessen nur für solche Lehrkräfte, die bereits ein Lehramt erworben, das heißt ein Erstes und Zweites Staatsexamen abgelegt haben und dort keine Stelle finden. Einen solchen Bewerberüberhang gibt es derzeit nur im Bereich des Lehramts für Gymnasien, in geringem Umfang bei einigen Fächern für das Lehramt an Haupt- und Realschulen. Diese Kolleginnen und Kollegen können eine Weiterbildung für die Lehrämter Grundschule und Förderschule absolvieren:

  • Für das Lehramt Grundschule dauert die Weiterbildung drei Jahre. Im ersten Halbjahr haben die Lehrkräfte keine Unterrichtsverpflichtung, in den nächsten beiden Jahren steigt sie auf 23 bzw. 23,5 Stunden und ausgerechnet im Prüfungssemester sogar auf 26,5 Stunden.

  • Für das Lehramt Förderschule dauert die Qualifizierung zwei Jahre bei einer Unterrichtsverpflichtung von 17,5 Stunden.

Bei einer erfolgreichen Teilnahme wird das Lehramt an Grundschulen bzw. Förderschulen erworben. Nach weiteren drei Jahren als Grund- oder Förderschullehrkraft besteht die Möglichkeit, mit dem zuvor erworbenen Lehramt wieder am Einstellungsverfahren für eine HR-Schule oder ein Gymnasium teilzunehmen. Aufgrund der geringen Bewerberzahlen und dem wachsenden Bedarf in den HR-Schulen und Gymnasien ist nicht mit einer Fortsetzung der Programme zu rechnen.

Auch die Durchführung der ersten Durchläufe ist bei den betroffenen Lehrkräften mit großem Ärger und massiven Belastungen verbunden. Die Beschwerden betrafen insbesondere den geringen Praxisanteil, die mangelnde Vorbereitung der Dozentinnen und Dozenten für diese neue Aufgabe, die weiten Anfahrtswege zu zentralen Veranstaltungen für ganz Hessen, die fehlende Verzahnung der Weiterbildungsangebote mit der schulischen Organisation, die extrem hohen Belastungen durch Hausarbeiten und die Kompensation von krankheitsbedingten Fehlzeiten durch zusätzliche schriftliche Aufgaben – und all das in Verbindung mit einer außerordentlich hohen Unterrichtsverpflichtung und der Einbindung in alle außerunterrichtlichen Verpflichtungen.

Ca. 5000 Beschäftigte in Hessens Schulen verfügen über kein Lehramt - statt dies billigend in Kauf zu nehmen, sollten qualifizierte Anreize - wie eine gleichwertige Bezahlung ausgebildeter Grundschullehrkräfte, wofür sich die GEW seit über 5 Jahren stark macht - endlich in Angriff genommen werden.

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Aktuelles
news-35 Wed, 05 Feb 2020 15:46:46 +0100 Mitgliederfahrt nach Worms im September 2020 https://www.gew-limburg.de/home/details/35-mitgliederfahrt-nach-worms-im-september-2020/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=337aac2068918f17085eced1a20e4435 Die KV Limburg und Oberlahn laden zur zweitägigen Fahrt für den 26. und 27. September nach Worms ein. Anmeldungen bis 29.Februar 2020 Herzliche Einladung zum zweitägigen Ausflug in die Nibelungenstadt Worms

Samstag/Sonntag, den 26./27. September 2020

 Programm:    Schifffahrt auf dem Rhein,
                         Stadtführung,
                         
Brauereiführung;
                           „1521 - Luther in Worms“, Nibelungenmuseum

 

1. Tag (Samstag, 26.9.2020):

Abreise Weilburg 10.00 Uhr, Kirmesplatz, nach Lampertheim, 2 Std. Schifffahrt mit der Fähre
'Frischling' durch eine urwüchsige Auenlandschaft (Altrheinarm); Fahrt nach Worms – Domhotel-Check-in;
Stadtführung „Streifzug durch zwei Jahrtausende“ und Besuch Dom St. Peter;
Abends: Gasthausbrauerei Hagenbräu, Führung + Verkostung + Abendessen („Rheinhessenteller“)

2. Tag (Sonntag, 27.9.):

Frühstück. Stadtführung „Luther in Worms“; Mittagessen oder individuelles Bummeln;
Nibelungenmuseum – „futuristische Ausstellungsarchitektur“, mit Multimedia-Guide durch Mythos und Wirklichkeit des Nibelungenliedes; Heimfahrt – Ankunft Weilburg ca. 18.00 Uhr

Kosten: Ab 30 Teilnehmer 179,- € (189,- € bei weniger als 30 Tln, 209,- €  bei unter 25);
Im modernen Nichtraucher-Fernreisebus von Gimmler-Reisen mit Klimaanlage, WC,
Bordküche, Kühlschrank…Hotel-Einzelzimmerzuschlag: 30,- €; GEW-Sponsoring 50 %;

Für GEW-Mitglieder im DZ also: 89,50 € / im EZ + 15,- = 104,50 €

Zur Planung: Bitte meldet euch verbindlich an bis 15. Februar, telefonisch oder per Mail an: Jürgen Weil (Tel.: 06482-4829; Mobil: 0160 5081229; E-Mail: jweilvillmar@web.de)

ACHTUNG. ES SIND NOCH NACHMELDUNGEN MÖGLICH BIS ZUM 29.FEBRUAR 2020!

GEW-Mitglied? DZ - mit wem? Oder EZ–Wunsch? Mailadresse und Telefonnumer nicht vergessen. Nach der Zusage ab Mitte Februar folgt die Aufforderung zur endgültigen Anmeldung durch Überweisung von 50 % der Gesamtkosten.

Hier sind Programm und Kosten einsehbar: Klick

 

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Aktuelles
news-34 Mon, 02 Dec 2019 11:40:20 +0100 Grundschulen am Limit – keine Amateure als LehrerInnenersatz! https://www.gew-limburg.de/home/details/34-grundschulen-am-limit-keine-amateure-als-lehrerinnenersatz/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fb6c35bec3bb35f619c3ff8f8b21fc6c Kreisvorstände der GEW Limburg und Oberlahn überreichen MdL Andreas Hofmeister (CDU) den grün-schwarzen Sparzwerg. Die Kreisverbände Limburg und Oberlahn der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hessen kamen in dieser Woche nicht mit leeren Händen zu Andreas Hofmeister (MdL der CDU Hessen) und dem Vorsitzenden des Schulausschusses Manuel Böcher: Sie überreichten einen schwarz-grünen Sparzwerg mit dem Schlusslicht Hessen und dem gepackten Koffer als Symbol für die Abwanderung von Grundschullehrkräften in andere Bundesländer, die bereits nach A13 zahlen, und der Botschaft, dass der Beruf Grundschullehrkraft auch in Hessen mehr Anerkennung und Wertschätzung erfahren muss. Statt einer beschönigenden Darstellung der Situation bedarf es angemessener Maßnahmen, um Grundschullehrkräfte für Hessen zu gewinnen! Eine Besoldung nach A 13 ist eine angemessene Maßnahme, die auch die mittelbare Diskriminierung des Frauenberufs „Grundschullehrkraft“ beheben würde“ , so Anna Held, Vorsitzende des GEW Kreisverbandes Limburg. In jedem Jahr ist für die GEW der 13. November der Tag, an dem die Bezahlung der Grundschullehrkräfte im Vergleich zu allen anderen Lehrämtern in Hessen rechnerisch endet. Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen werden in Hessen nach A 12 besoldet, während ihre Kolleginnen und Kollegen an allen anderen Schulen nach A 13 bezahlt werden. Gemessen an der Besoldungsgruppe A 13 arbeiten die Grundschullehrkräfte mit ihren geringeren Bezügen nach A 12 ab dem 13. November umsonst.

„Seit fünf Jahren führt die GEW Hessen eine Kampagne „A 13 für alle!“ durch, der sich andere GEW-Landesverbände angeschlossen haben. Diese Kampagne kann bereits einige Erfolge vorweisen: „Inzwischen haben sieben Bundesländer beschlossen oder angekündigt, Grundschullehrerinnen und Grundschullehrern nach A 13 zu besolden oder ihnen EG 13 als tarifliches Gehalt zu zahlen“, berichtet Antje Barth, Vorsitzende des GEW Kreisverbandes Oberlahn.

Im Jahr 2019 steht Hessen im bundesweiten Vergleich der Grundschul-Besoldung abgeschlagen an 13. Stelle. Hinzu kommt, dass die Unterrichtsstundenverpflichtung in Hessen am höchsten ist.

Grundschullehrkräfte erhalten zum Berufseinstieg in Bremen ein um 7.823 Euro höheres Jahresgehalt. Sachsen bietet bezogen auf ein Berufsleben von 40 Jahren einer ledigen Lehrkraft rund 311.000 Euro mehr Gehalt als Hessen. Aber auch der Unterschied im Lebensarbeitszeiteinkommen zwischen Hessen und Bayern, beides A-12-Länder, fällt mit einer Differenz von rund 118.000 Euro deutlich aus.

Die GEW hat nachgewiesen, dass der Mangel an ausgebildeten Lehrkräften an hessischen Schulen in den kommenden Jahren sehr viel größer sein wird als vom Kultusminister angegeben. Danach wird die Lücke zwischen dem Lehrkräfteeinstellungsbedarf und dem entsprechenden Lehrkräfteangebot im Schuljahr 2022/23 und 2023/24 bei 1.450 bzw. 1.300 liegen. Die Kultusministerkonferenz hatte für Hessen für die entsprechenden Schuljahre einen Lehrkräftemangel von gut 600 bzw. rund 400 Personen prognostiziert. Aus Untersuchungen des Hessischen Kultusministeriums ist bekannt, dass es schon jetzt Grundschulen gibt, an denen der Unterricht im Umfang von bis zu 20 Prozent von hierfür nicht ausgebildeten, sogenannten Vertretungslehrkräften gehalten wird! „Dass ausgerechnet die jüngsten Schülerinnen und Schüler in der Grundschulbildung um ihre bestmögliche Förderung und besten Chancen gebracht werden, wird von Regierungsseite billigend in Kauf genommen“, so Anna Held. „Schlimmer noch ist aber, dass Amateure als Quereinsteiger in Grundschulen eingestellt werden, die die Leistungen der Schülerinnen und Schüler beurteilen, teils ohne jegliche pädagogische Vorerfahrung. Da können nur qualifizierte KollegInnen herbei springen und das Schlimmste verhindern.“

Ob Herr Hofmeister die Forderung der GEW, die Besoldungsanpassung auf A13 - und damit die Wertschätzung und Gewinnung der Grundschullehrkräfte in Hessen zu stärken - vehement in Wiesbaden vertreten wird, steht dahin, die berechtigten Sorgen durch Überlastung von Aufgabenfeldern wie der Inklusion u.a. habe er aber „sehr wohl wahrgenommen“.

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Aktuelles
news-33 Thu, 07 Nov 2019 14:38:36 +0100 Amtierender Kreisvorstand im Amt bestätigt https://www.gew-limburg.de/home/details/33-amtierender-kreisvorstand-im-amt-bestaetigt/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e874c254d01ad3732da3d91b01cad172 Informatives Referat über Digitalisierung in Schulen und Wahlen zum neuen KV im Mittelpunkt der diesjährigen Hauptversammlung. Kinder und Jugendliche erwerben ihr Wissen über die Welt nicht mehr primär in der Schule, sondern durch soziale Netzwerke, Lernplattformen, Online-Lexika, usw.  .... Um überleben zu wollen, muss Schule sich neu positionieren und weiterentwickeln."
Rainer Wiederstein,
rainerwiederstein.de

In einem eindrucksvollen Referat schilderte Rainer Wiederstein, Leiter des Medienzentrums Limburg, die gravierenden Folgen der Digitalisierung, die alle Lebensbereiche der modernen Gesellschaft durchdringt und auch vor den Schulen nicht haltmacht. Vorbei sind die Zeiten, in denen sich Lehrer/innen noch mit dem Umgang eines 16mm-Filmprojektors vertraut machen mussten, um zu "besonderen" Anlässen den Unterricht mit Filmen anzureichern. Dowmload von Filmen oder smarte E-Tafeln sind aber nur winzige Bausteine in der digitalen Welt, in denen heutige Schülergenerationen aufwachsen, und die Lehrerinnen und Lehrer hätten noch gar keine rechten Vorstellungen davon, wie sie den digital veränderten Wahrnehmungsstrukturen ihrer Klientel überhaupt begegnen sollen. So konzentrierte sich der Referent vor allem auf die Gefahren, die das Internet für die Kids darstellt: Cybermobbing, Pornografie, Ego-Shooter, Fake-News, sind nur einige Stichworte, mit denen sich Schule befassen muss. Wie man diesen neuartigen Heruasforderungen am besten begegnet, konnte der Referent in der Kürze der Zeit kaum vermitteln. Fest steht in seinen Augen, dass der Ausbau der Hardware an den Schulen eher als drittrangig anzusehen ist. An erster Stelle dagegen stehe die umfassende Weiterbildung der Lehrer/innen und die Erarbeitung verbindlicher Konzepte zur Medienbildung, wofür viel mehr Mittel bereitgestellt werden müssten als in den Ausbau der Geräte. Ein Computerraum sei im Grunde so überflüssig wie vor wenigen Jahren noch eingerichtete Sprachlabore.

Im Anschluss an das überaus beeindruckende Referat ehrte der Vorstand des Kreisverbands langjährige Mitglieder, stellte den Tätigkeitsbericht der vergangenen 12 Monate vor. Es erfolgte der Kassenbericht sowie der Bericht der Kassenprüfer, in dem der Schatzmeisterin Ingrid Hoin-Radkovski für die korrekte Kassenführung und die anschauliche Darstellung der Einnahmen und Ausgaben ausdrücklich gedankt wurde. Einstimmig wurden Vorstand und Schatzmeisterin entlastet, worauf die Neuwahl des Vorstandes erfolgte. Die bisherigen Mitglieder des GV stellten sich erneut zur Wahl, und da es keine Gegenvorschläge gab, erfolgte die Wahl im Block. Die einzige Änderung besteht darin, dass Sibylle Herfurth im Vorsitzendenteam nun durch Daniela Pfeiffer ersetzt wird. Als Grundschulreferentin bleibt Sibylle dem Vorstand jedoch erhalten. Alle anderen Mitglieder bleiben in ihren bisherigen Funktionen.

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Aktuelles
news-31 Thu, 07 Nov 2019 14:37:00 +0100 70 Jahre Mitglied der GEW https://www.gew-limburg.de/home/details/31-70-jahre-mitglied-der-gew/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9623152df698760483dc54f1f09f35de GEW-KV Limburg ehrt Karl Ohlemacher während der diesjährigen Hauptversammlung Trotz seines hohen Alters von 94 Jahren ließ es sich GEW-Senior Karl Ohlemacher nicht nehmen, zur diesjährigen Mitgliederversammlung am 28.Oktober zu erscheinen, um aus den Händen der Vorsitzenden Anna Held die Ehrenurkunde und einen Präsentkorb anlässlich seines Rekordjubiläums in Empfang zu nehmen. In bewegenden Worten blickte er auf seine aktive Zeit im Vorstand des Kreisverbands zurück und rief die Mitglieder dazu auf, der GEW weiterhin die Treue zu halten.

Zwei weiteren Mitgliedern konnte zum fünfzigjährigen Jubiläum gratuliert werden: Wieland Buchner und Wolfgang Ritter.

Leider nicht erscheinen konnten die folgenden Jubilare, deren Treue zur GEW aber nicht unerwähnt bleiben sollen:
60 Jahre: Christa Jung
55 Jahre: Christa Gabler
50 Jahre: Lisel Schorr, Klaus Kraft,
40 Jahre: Marianne Schober-Wick

 

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Aktuelles
news-32 Thu, 07 Nov 2019 13:39:21 +0100 Gewerkschaftler auf den Spuren der Römer unterwegs an der Mosel https://www.gew-limburg.de/home/details/32-gewerkschaftler-auf-den-spuren-der-roemer-unterwegs-an-der-mosel/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=88446f03d0d1a9dff2b58b9f0b2a4ad7 Eine Zeitreise hat 26 Mitglieder der GEW Oberlahn und Limburg am 19. und 20.Oktober 2019 bis in die Antike geführt. Auf der Fahrt entlang der Mosel führte zunächst ein Abstecher ins Mittelalter. Von Interesse war die über achthundertjährige Geschichte der Burg Eltz mit ihrer einzigartigen Architektur, die alle denkbaren Baustile bis ins 17. Jahrhundert repräsentiert. Ihre historischen Einrichtungen und die berühmten privaten Schatzkammern wurden bei einer Burgführung lebendig vorgestellt. Schon die kleinen Wanderungen zur Ritterburg, auf einem 70 Meter hohen Felskopf in einem malerischen engen Seitental der Mosel gelegen, und zurück zum Waldparkplatz waren ein Erlebnis.

Auch die sich später anschließende Führung durch das Weingut Rademacher in Cochem war ein Streifzug durch Jahrhunderte der Geschichte des Weinanbaus in den Steilhängen des Moseltals. Die Winzerfamilie informierte besonders über die heutigen modernen Formen des umweltschonenden Weinbaus, die Besonderheiten der Klimaverhältnisse in den idealen Schiefer-Verwitterungsböden und über neue Erkenntnisse zum fachmännischen jährlichen Rebbeschnitt.

In den Kellern und bei der obligatorischen Weinprobe erfuhren die Lehrer, in der Mehrzahl eigentlich erfahrene Pensionäre, noch viel Neues über das Abpressen der Trauben und über die Bedeutung langsamer Gärprozesse. Eine Wissenschaft für sich, spürten die Zuhörer, besonders die Feinheiten bei der Herstellung von Wein, Sekt und Spirituosen, laut einem römischen Sprichwort „ein Geschenk der Götter“.

Nach Weiterfahrt im Reisebus und Ankunft in einem Trierer Hotel nahe dem Wahrzeichen von „Augusta Treverorum“, der Porta Nigra, stand auch mancher Moselwein auf den Tischen des Restaurantes, in dem in gemütlichen Runden der erste Tag seinen kulinarischen Abschluss fand. Bei der Reise in die Vergangenheit am zweiten Tag kam die Reisegruppe an neun Unesco-Welterbestätten der ältesten Stadt Deutschlands vorbei. Die Porta Nigra zum Beispiel gilt als das am besten erhaltene Stadttor nördlich der Alpen, von den Römern vermutlich als „Mainzer Tor“ bezeichnet und erst seit dem Mittelalter als „Schwarzes Tor“.

Vorbei ging es an Römerbrücke, Konstantin-Basilika, Amphitheater oder den Barbarathermen. Die Kaiserthermen und der Trierer Dom standen im Mittelpunkt längerer Erkundungen und der fachkundigen Vorträge einer ungewöhnlich gut vorbereiteten, flexiblen Stadtführerin mit umfassendem Hintergrundwissen. Sie erhielt zu Recht anhaltenden Beifall am Ende des verlängerten Rundgangs.

Den Abschluss bildete ein Besuch des Karl-Marx-Hauses. Vor allem die Lehrer für Politik und Geschichte waren angetan von der modernen Form der Präsentation des Lebens und Wirkens eines berühmten Philosophen und Revolutionärs, der die Welt nicht nur erklären, sondern verändern wollte und bis heute dafür Begründungen liefert.

Jürgen Weil

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Aktuelles
news-30 Tue, 20 Aug 2019 10:28:35 +0200 Esther Bejarano & Microphone Mafia https://www.gew-limburg.de/home/details/30-esther-bejarano-microphone-mafia/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5046de8fb2f4732dd6891769af0afa73 18.Oktober 2019, 19:30 im Bürgerhaus Elz: Eine Auschwitz Überlebende und eine Rap-Band, präsentiert vom Verdi.-KV Limburg, mit Unterstützung des GEW-KV Limburg und dem DGB. JETZT GRATIS-KARTEN SICHERN!  Esther Bejarano ging durch die Hölle von Auschwitz und Ravensbrück, ihre Kinder Edna und Joram konnten und können den ungebrochenen Antisemitismus in der bundesdeutschen Mehrheitsgesellschaft am eigenen Leibe spüren. Seit vielen Jahren treten die Bejaranos mit zwei anderen Musikern als Gruppe „Coincidence“ auf. Ihr Programm „Lider far´s Leben“ besteht zu einem Teil aus Liedern in jiddischer Sprache, die in den Ghettos und KZs entstanden sind.
Darin drückt sich Esther Bejaranos Herkunft, Geschichte und Selbstverständnis als Jüdin aus. Der zweite Teil des Programms beschäftigt sich mit der Gegenwart: Ausgrenzung, Rassismus, Gewalt und Krieg werden anhand von Stücken von Bertold Brecht, Nazim Hikmet oder Mikis Theodorakis thematisiert.
Die Texte werden im Original vorgetragen, mindestens acht Sprachen – neben deutsch – bringen die beiden Bejarano-Frauen bei ihren Auftritten zu Gehör: jiddisch, hebräisch, ladino, russisch, romanes, türkisch, griechisch und englisch, manchmal kommt noch spanisch oder italienisch dazu. Damit wollen sie ihr Verständnis von Völkerfreundschaft und -verständigung ausdrücken.

Rosario Pennino, Kultu Yurtseven und Önder Bardakci sind typische „Jugendliche mit Migrationshintergrund“: aufgewachsen im Kölner Arbeiterviertel wurden und werden sie zeitlebens mit Rassismus konfrontiert. Ihre Erfahrungen verarbeiten sie in ihren Musikstücken. Seit zwanzig Jahren sind sie als Microphone Mafia unterwegs und rappen auf türkisch, neapolitanisch und Kölsch.

Eintritt nur mit kostenloser Eintrittskarte
Einlass 19 Uhr
Karten gibt es: Im ver.di Büro, Westerwaldstr. 11-113, 65549 Limburg,
nach vorheriger telefonischer Rücksprache unter 06431 284455
oder per Email: verdi-limburg@gmx.de
oder beim KAB Diözesanverband Limburg e.V., Graupfortstraße 5, 65549 Limburg, Telefon: 06431 997 421 , E-Mail: kab@bistumlimburg.de
Auch gegen frankierten Rückumschlag.

Restkarten gibt es am Veranstaltungsort
Flyer

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Aktuelles
news-29 Wed, 05 Jun 2019 13:33:00 +0200 Unterdimensioniert und viel zu vage! https://www.gew-limburg.de/home/details/29-unterdimensioniert-und-viel-zu-vage/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d383300c92cf6ffe3917be222039114b GEW zum Programm „Digitale Schule Hessen“ Pressemitteilung 4. Juni 2019 Die GEW Hessen hält das von der Landesregierung am 3. Juni vorgestellte Programm „Digitale Schule Hessen“ für nicht geeignet, um das versprochene Ziel einzulösen, die „Schülerinnen und Schüler fit für die digitale Welt“ zu machen. Zwar finden sich darin nach Einschätzung der Bildungsgewerkschaft einige geeignete Ansätze, zentrale Fragen bleiben aber ungeklärt. Auch die finanzielle Dimension des Programms hält sie für nicht ausreichend, um die Schulen entsprechend der pädagogischen Anforderungen auszustatten.

Birgit Koch, Vorsitzende der GEW Hessen, äußerte sich wie folgt: „Das Land Hessen will die Bundesmittel des Digitalpakts um 25 Prozent aufstocken. Diese zusätzlichen Mittel sollen aber zur Hälfte den Kommunen aufgebürdet werden, die sich mit 12,5 Prozent an den Kosten beteiligen müssen. Dies wird die vielen finanziell klammen Kommunen als Schulträger vor große Schwierigkeiten stellen.“ Die Vereinbarung zwischen Bund und Ländern schreibt eine Aufstockung der Bundesmittel um 10 Prozent zwingend vor. Der Ankündigung der Landesregierung zufolge sollen die auf Hessen entfallenden Bundesmittel in Höhe von insgesamt 372 Millionen Euro jeweils um 12,5 Prozent vom Land sowie den Kommunen aufgestockt werden. Der so zu erwartende Betrag von 465 Millionen Euro über die Laufzeit von fünf Jahren wird großzügig auf „knapp 500 Millionen Euro“ aufgerundet.

Viele wichtige Umsetzungsdetails bleiben in den Augen der Bildungsgewerkschaft noch ungeklärt. So wies Maike Wiedwald, ebenfalls Vorsitzende der GEW Hessen, auf die offene Frage des technischen Supports hin: „Vor einer Woche haben wir gemeinsam mit der Landesschülervertretung, dem Landeselternbeirat, dem Grundschulverband und dem elternbund hessen gemeinsame Anforderungen an die Umsetzung des Digitalpakts vorgelegt. Wir alle sind uns unter anderem darin einig, dass ein professioneller Support für den reibungslosen Einsatz der digitalen Medien im Unterricht unerlässlich ist. Wie in jedem privaten Unternehmen auch, werden dafür ausgebildete IT-Fachkräfte benötigt, deren Finanzierung auf Dauer sichergestellt werden muss. In der Pressemitteilung der Landesregierung findet sich leider kein einziges Wort dazu, wie dies geregelt werden soll.“

Auf weitere Problemlagen wies Birgit Koch hin: „Es ist ein Unding, auch hinsichtlich des zwingend zu beachtenden Datenschutzes, dass für Lehrkräfte in Hessen nach wie vor weder ein Dienstgerät noch eine dienstliche E-Mail-Adresse sichergestellt ist. Auch hierzu findet sich leider Nichts in der Ankündigung. Die erwähnte landesweite Lernplattform wurde uns bereits im Vorjahr angekündigt. Die Kolleginnen und Kollegen würden nun gerne wissen, wann diese kommt und wie genau sie genutzt werden kann.“

Foto: Digitalstock, bet noire

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Aktuelles
news-28 Wed, 22 May 2019 13:26:00 +0200 Rückwirkende Auszahlung der Tariferhöhung 2019 https://www.gew-limburg.de/home/details/28-rueckwirkende-auszahlung-der-tariferhoehung-2019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=156d463ed6df3c8d1af782671334c3d8 Auskunft des Innenministeriums: Mit Juli-Bezügen ausgezahlt Hinweis für Beamt_innnen Mit dem Tarifabschluss 2019 zum TV-Hessen Ende März haben das Land Hessen und die Gewerkschaften eine rückwirkende Entgelterhöhung zum 1. März 2019 um 3,0 Prozent (bzw. um 4,5% in der Stufe 1 in allen Entgeltgruppen), mindestens um 100 Euro monatlich vereinbart.

Nach Auskunft des Innenministeriums wird die Entgelterhöhung rückwirkend mit den Juli-Bezügen zur Auszahlung gebracht. Sofern bis zu diesem Zeitpunkt  die redaktionellen Tarifverträge noch nicht unterschrieben sein sollten, erfolgt die Auszahlung mit dem Hinweis „unter Vorbehalt“ in der Bezügeabrechnung.

Der hessische Landtag hat am 18. Juni 2019 beschlossen, den Tarifabschluss im öffentlichen Dienst in Hessen (TV-H) zeitgleich und systemkonform auf die Beamtinnen und Beamten zu übertragen.

Dies bedeutet, dass sich rückwirkend zum 1. März dieses Jahres die Bezüge um 3,2 Prozent erhöhen.

Damit wäre eine rückwirkende Auszahlung der Besoldungserhöhung ebenfalls Ende Juli möglich.

Tarifrunde 2019

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Aktuelles