GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Thu, 18 Jul 2019 15:14:03 +0200 Thu, 18 Jul 2019 15:14:03 +0200 TYPO3 EXT:news news-29 Wed, 05 Jun 2019 13:33:00 +0200 Unterdimensioniert und viel zu vage! https://www.gew-limburg.de/home/details/29-unterdimensioniert-und-viel-zu-vage/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d383300c92cf6ffe3917be222039114b GEW zum Programm „Digitale Schule Hessen“ Pressemitteilung 4. Juni 2019 Die GEW Hessen hält das von der Landesregierung am 3. Juni vorgestellte Programm „Digitale Schule Hessen“ für nicht geeignet, um das versprochene Ziel einzulösen, die „Schülerinnen und Schüler fit für die digitale Welt“ zu machen. Zwar finden sich darin nach Einschätzung der Bildungsgewerkschaft einige geeignete Ansätze, zentrale Fragen bleiben aber ungeklärt. Auch die finanzielle Dimension des Programms hält sie für nicht ausreichend, um die Schulen entsprechend der pädagogischen Anforderungen auszustatten.

Birgit Koch, Vorsitzende der GEW Hessen, äußerte sich wie folgt: „Das Land Hessen will die Bundesmittel des Digitalpakts um 25 Prozent aufstocken. Diese zusätzlichen Mittel sollen aber zur Hälfte den Kommunen aufgebürdet werden, die sich mit 12,5 Prozent an den Kosten beteiligen müssen. Dies wird die vielen finanziell klammen Kommunen als Schulträger vor große Schwierigkeiten stellen.“ Die Vereinbarung zwischen Bund und Ländern schreibt eine Aufstockung der Bundesmittel um 10 Prozent zwingend vor. Der Ankündigung der Landesregierung zufolge sollen die auf Hessen entfallenden Bundesmittel in Höhe von insgesamt 372 Millionen Euro jeweils um 12,5 Prozent vom Land sowie den Kommunen aufgestockt werden. Der so zu erwartende Betrag von 465 Millionen Euro über die Laufzeit von fünf Jahren wird großzügig auf „knapp 500 Millionen Euro“ aufgerundet.

Viele wichtige Umsetzungsdetails bleiben in den Augen der Bildungsgewerkschaft noch ungeklärt. So wies Maike Wiedwald, ebenfalls Vorsitzende der GEW Hessen, auf die offene Frage des technischen Supports hin: „Vor einer Woche haben wir gemeinsam mit der Landesschülervertretung, dem Landeselternbeirat, dem Grundschulverband und dem elternbund hessen gemeinsame Anforderungen an die Umsetzung des Digitalpakts vorgelegt. Wir alle sind uns unter anderem darin einig, dass ein professioneller Support für den reibungslosen Einsatz der digitalen Medien im Unterricht unerlässlich ist. Wie in jedem privaten Unternehmen auch, werden dafür ausgebildete IT-Fachkräfte benötigt, deren Finanzierung auf Dauer sichergestellt werden muss. In der Pressemitteilung der Landesregierung findet sich leider kein einziges Wort dazu, wie dies geregelt werden soll.“

Auf weitere Problemlagen wies Birgit Koch hin: „Es ist ein Unding, auch hinsichtlich des zwingend zu beachtenden Datenschutzes, dass für Lehrkräfte in Hessen nach wie vor weder ein Dienstgerät noch eine dienstliche E-Mail-Adresse sichergestellt ist. Auch hierzu findet sich leider Nichts in der Ankündigung. Die erwähnte landesweite Lernplattform wurde uns bereits im Vorjahr angekündigt. Die Kolleginnen und Kollegen würden nun gerne wissen, wann diese kommt und wie genau sie genutzt werden kann.“

Foto: Digitalstock, bet noire

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Aktuelles
news-28 Wed, 22 May 2019 13:26:00 +0200 Rückwirkende Auszahlung der Tariferhöhung 2019 https://www.gew-limburg.de/home/details/28-rueckwirkende-auszahlung-der-tariferhoehung-2019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=156d463ed6df3c8d1af782671334c3d8 Auskunft des Innenministeriums: Mit Juli-Bezügen ausgezahlt Hinweis für Beamt_innnen Mit dem Tarifabschluss 2019 zum TV-Hessen Ende März haben das Land Hessen und die Gewerkschaften eine rückwirkende Entgelterhöhung zum 1. März 2019 um 3,0 Prozent (bzw. um 4,5% in der Stufe 1 in allen Entgeltgruppen), mindestens um 100 Euro monatlich vereinbart.

Nach Auskunft des Innenministeriums wird die Entgelterhöhung rückwirkend mit den Juli-Bezügen zur Auszahlung gebracht. Sofern bis zu diesem Zeitpunkt  die redaktionellen Tarifverträge noch nicht unterschrieben sein sollten, erfolgt die Auszahlung mit dem Hinweis „unter Vorbehalt“ in der Bezügeabrechnung.

Der hessische Landtag hat am 18. Juni 2019 beschlossen, den Tarifabschluss im öffentlichen Dienst in Hessen (TV-H) zeitgleich und systemkonform auf die Beamtinnen und Beamten zu übertragen.

Dies bedeutet, dass sich rückwirkend zum 1. März dieses Jahres die Bezüge um 3,2 Prozent erhöhen.

Damit wäre eine rückwirkende Auszahlung der Besoldungserhöhung ebenfalls Ende Juli möglich.

Tarifrunde 2019

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Aktuelles
news-27 Tue, 07 May 2019 11:10:31 +0200 KV Limburg besucht weitere Schulen https://www.gew-limburg.de/home/details/27-kv-limburg-besucht-weitere-schulen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2fff2d1f8e7acd7024f794af19089695 Die Termine wurden aktualisiert. Der KV freut sich auf weitere Einladungen in diesem Schuljahr. Sehr geehrte Schulleitungen, liebe Personalratsmitglieder, liebe Kolleginnen und Kollegen!

Der Limburger Kreisvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) lädt mit seiner Aktion:

GEW VOR ORT

ein, die Schulen des Kreisverbandes abwechselnd zu besuchen und sich mit interessierten Kolleginnen und Kollegen auszutauschen.

Sehr gern würden wir jeweils am

Montag, 27.05.2019 von 14.30 - 16.30 Uhr (Adolf-Reichwein-Schule, LM)

Montag, 17.06.2019 von 14.30 – 16.30 Uhr (Astrid-Lindgren-Schule LM)

Montag, 19.08.2019 von 14.30 – 16.30 Uhr (Taunus-Schule Bad Camberg)

Montag, 23.09.2019 von 14.30 – 16.30 Uhr (PPC – Schule, LM )

zur „Sprechstunde“ in die Schule kommen, um mit Ihnen und euch über Erfreuliches oder auch "Knackpunkte und Sorgenkinder" des Schulalltags ins Gespräch zu kommen. Natürlich stehen wir auch darüber hinaus Rede und Antwort!

Wir sind 7 Kolleginnen und Kollegen und bräuchten "nur" ein freies Räumchen. Wenn der jeweilige Termin passt, wäre ich dankbar für eine kurze Rückmeldung!

Bitte informieren Sie den Personalrat und Ihr Kollegium mit Aushang dieses Schreibens – vielen Dank!

gez. Anna Held, Vorsitzende des GEW-KV Limburg

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Aktuelles
news-26 Mon, 06 May 2019 10:10:57 +0200 Wir sind mehr: „Es ist wie ein Friedensfest“ https://www.gew-limburg.de/home/details/26-wir-sind-mehr-es-ist-wie-ein-friedensfest/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6463fd60e479eab53328ab9fe21f0066 25. Mai 2019. Am Tag vor der Europawahl stellte sich ein breites Bündnis mit Kunst und Kultur gegen Rassismus und Ausgrenzung Limburg. Von Heike Lachnit, HL-Journal

Die Gründe, warum die Menschen am Samstag auf dem Europaplatz waren, waren sehr vielfältig. Die Menschen wollen weiterhin in einem freien, bunten und toleranten Land leben. Die Demokratie soll gestärkt werden. Es wurde der Wunsch geäußert, dass die Rechten nicht mehr werden. Ebenso war zu lesen, dass wir das Lieben nicht verlernen. Sie möchten zeigen, dass Europa die Zukunft ist und wir alle gemeinsam auf einer Welt leben. Und immer wieder war zu lesen, dass die Verfasser der Nachrichten für Frieden, Demokratie und Toleranz sind. Auch wünschten sich die Teilnehmer, dass sichtbar wird, wie viel Gleichgesinnte es in Limburg und Umgebung gibt und das Bewusstsein für Europa steigt.
Eine Hauptorganisatorin war Jutta Lippe, welche die Idee zu diesem Event hatte. Sie hatte eine große Sache mit ihren Mitstreitern auf die Beine gestellt und wirkte dennoch absolut locker. Ihr war die Freude richtig anzusehen und zwischendurch platzte es aus ihr heraus: „Es ist wie ein Friedensfest.“ Bereits 11 Uhr war der Europaplatz gut gefüllt. Den ganzen Tag gab es ein reges Kommen und Gehen. Nach „4 Zimmer, Küche Bad“ unterhielten auch „Lost`N`Found“, „Morje is Freidaach“, „Hanne Kah“, „David Fachinger“ sowie „Keep Digging“ die Besucher. Viele Aktionen wie die „EIS“-Aktion von "Demokratie leben" oder Spielen für Toleranz bildeten einen Raum für Begegnungen.

Der ausführliche Bericht von dieser Veranstaltung ist online im "HL-Journal" zu lesen.

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Aktuelles
news-24 Tue, 26 Mar 2019 12:59:33 +0100 Zweitägiger Ausflug nach Trier https://www.gew-limburg.de/home/details/24-zweitaegiger-ausflug-nach-trier/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=028b7dec4c59124d57b39cd4ff4dace4 Unterhaltsame Zeitreise des GEW-KV Limburg und Oberlahn 19./20.Oktober | verbindliche Anmeldung bis spätestens 30. März. Infos zu Programm und Kosten:  Eine unterhaltsame Zeitreise nach Trier über Burg Eltz und Cochem – mit Weinprobe!
Samstag/Sonntag, den 19. / 20. Oktober 2018

Programm: Samstag, Start nach Wunsch: 9 oder 10 Uhr, Weilburg, Kirmesplatz; oder Limburg 9:30 oder 10:30 ab Bahnhof Südseite. Die genauen Abfahrtszeiten und Haltepunkte werden noch bekannt gegeben.
 Führung Burg Eltz
 Cochem; Besichtigung Weingut Rademacher + Weinprobe
 So.: Stadtführung zu den weltberühmten Trierer Baudenkmälern incl. Kaisertherme
 Karl-Marx-Haus – Museums-Führung
 Spätnachmittag Heimreise

Kosten: 179,- / 169,- (ab 30 Tln.) incl. Weinprobe / Besichtigung Weingut Rademacher!
Im modernen Nichtraucher-Fernreisebus mit Klimaanlage, WC, Bordküche, Kühlschrank…
Kostenbeispiel (bei 30 Tln. wie 2018): Im DZ 169,- € / im EZ 30,- Zuschlag, also: 199,- €
Für GEW-Mitglieder (50% Ermäßgung) im DZ also: 84,50 € / im EZ + 15,00 = 99,50

Zur Planung: Bitte meldet euch verbindlich an bis 30. März, telefonisch oder per Mail an: 
Jürgen Weil: Joh.-Gutenberg-Str. 13, 65606 Villmar, Tel.: 06482-4829; Mobil: 0160 5081229; E-Mail: jweilvillmar@web.de
 DZ - mit wem? (Eventuelle Nicht-GEW-Mitgliedschaft dabei angeben) Oder EZ–Wunsch)

Einladung mit Programm

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news-23 Tue, 05 Mar 2019 10:46:39 +0100 Pensionierte Lehrer lernen das Selterswasser-Original kennen https://www.gew-limburg.de/home/details/23-pensionierte-lehrer-lernen-das-selterswasser-original-kennen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=591ab7d3b667ee0aef5c9d663f91e848 Norbert Zabel hat 25 Seniorinnen und Senioren der GEW-KV's Oberlahn und Limburg das Selterswassermuseum in Niederselters vorgestellt. Zabel, ehemaligeer Lehrer und Exbürgermeister von Selters/Taunus, gilt als Initiator des einzigartigen Industrie- und Kulturdenkmals in Niederselters, seit 2001 im Besitz der Gemeinde. Er berichtet 25 interessierten pensionierten Lehrerinnen und Lehrern, dass mit 6,7 Millionen Euro aus Fördertöpfen der BRD, der EU und des Landes Hessen die Jugendstilgebäude umfassend renoviert und umgestaltet werden konnten. Aus der alten Lagerhalle werden ein Museum, zwei Gesellschaftsräume und eine Kinderkrippe, im ehemaligen Bürogebäude wird das Gemeindearchiv untergebracht. Im Außenbereich entsteht ein großzügiger Park. Vor allem der Brunnentempel aus 1907 ist ein Blickfang, heute der Ort, wo die Selterser Bürger für zwei Euro im Monat sich vier Kisten Wasser als "Haustrunk" abzapfen können. 

Die Gewerkschaftler um ihre Sprecher Maxi Ritter (Hadamar) und Jürgen Weil (Villmar) genossen  den Haustrunk, die "köstliche Arznei", das Selterswasser aus dem "berühmtesten Gesundbrunnen Deutschlands", wie es von Ärzten schon im 16. Jahrhundert genannt und später von Kurgästen, darunter auch Goethe, und Wasserhändlern geschätzt wurde. Es galt als Heilmittel gegen Lungenkrankheiten, Asthma, Nieren- und Blasenleiden.

Die historischen Dokumente und Exponate der Erfolgsgeschichte seit 1536 wurden besonders von den Hobbyhistorikern Norbert Zabel und dem kürzlich verstorbenen Eugen Caspari zusammengetragen und werden im Museum anschaulich präsentiert. Jürgen Weil dankte im Namen der applaudierenden Zuhörer Norbert Zabel für seine lebendige über zweistündige Darstellung kompakter historischer Erinnerungen. Die Frage "Sekt oder Selters?" war an diesem Ausflugstag für die Senioren in der GEW einstimmig beantwortet: Selters! (jw

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news-22 Fri, 18 Jan 2019 09:57:27 +0100 GEW fordert sechs Prozent mehr Gehalt https://www.gew-limburg.de/home/details/22-gew-fordert-sechs-prozent-mehr-gehalt/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9078c96fe289eda11eb9caa565ff59c0 für die Beschäftigten des Landes Hessen Pressemitteilung 16. Januar 2019 Am 10. Januar 2019 haben die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes ihrer Forderungen zur Tarifrunde 2019 für die rund 45.000 Tarifbeschäftigten im hessischen Landesdienst beschlossen. Rückwirkend zum 1. Januar 2019 sollen die Gehälter um 6 Prozent, mindestens aber um 200 Euro pro Monat bei einer Laufzeit von 12 Monaten erhöht werden.

Die Vorsitzende  der GEW Hessen, Birgit Koch, bekräftigte dabei die Forderung nach Einkommensverbesserungen in Höhe von insgesamt sechs Prozent. „Es ist dringend notwendig, dass das Berufsfeld Schule attraktiver wird. Dazu gehören auch spürbar bessere Einkommen, gerade in den höheren Entgeltgruppen. Das ist die Voraussetzung dafür, dem Mangel an qualifizierten Lehrkräften an Hessens Schulen entgegenzusteuern.“

Hessen ist als einziges Bundesland nicht Mitglied des Arbeitgeberverbandes „Tarifgemeinschaft deutscher Länder“ (TdL). Die Tarifverhandlungen für die hessischen Landesbeschäftigten werden daher eigenständig geführt.

Die Gewerkschaften verlangten bei den Verhandlungen in Wiesbaden darüber hinaus die Aufnahme der studentischen, wissenschaftlichen und künstlerischen Hilfskräfte in den Geltungsbereich des Tarifvertrags Hessen (TV-H). Diese Gruppe umfasst viele Tausend Beschäftigte an den Hochschulen des Landes, für die keinerlei tarifrechtliche Regelungen gelten. Die Arbeitsbedingungen dieser Gruppe unterscheiden sich von Hochschule zu Hochschule. Die Aufnahme der Hilfskräfte  in einen Tarifvertrag würde hessenweit einheitliche Arbeitsbedingungen und eine gute Bezahlung für diese Beschäftigten sichern.

Die Gewerkschaften bemängeln in ihrem Schreiben an den hessischen Innenminister darüber hinaus, dass es beim Thema Befristungen im vergangenen Jahr im Rahmen der Tarifgespräche keinen Fortschritt in Bezug auf die Hochschulen gegeben hat. Das Befristungswesen an den Hochschulen ist seit der Tarifrunde 2013 Thema bei Tarifverhandlungen. Im Oktober 2018 hatte das Innenministerium lediglich angeboten,  das Thema weiterhin zu prüfen und im Dialog mit den einzelnen Hochschulen weiter zu erörtern. Dazu erklärte Maike Wiedwald (Vorsitzende der GEW Hessen): „Ein solches Versprechen reicht den Gewerkschaften nach der langen Zeit, in der wir diese Problematik thematisiert haben, nicht mehr aus. Der Arbeitgeber muss nun endlich einen Lösungsvorschlag unterbreiten, der substanziell ist und konkrete Lösungen beinhaltet, um eine Fortsetzung der Gespräche zu ermöglichen. Wir haben unsererseits im Oktober 2018 einen konkreten Vorschlag auf den Tisch gelegt, der aber von der Arbeitgeberseite prinzipiell ablehnt wurde.“

Die Gewerkschaften verlangen zudem, dass das Tarifergebnis 2019 auf die Beamtinnen und Beamten sowie die Versorgungsempfängerinnen und -empfänger zeit- und wirkungsgleich übertragen wird. Dazu ergänzte Maike Wiedwald heute in Frankfurt: „Es ist ein Skandal, dass bis heute die 2010 im TV-H geltende Wochenarbeitszeit von 40 Stunden noch nicht vollständig auf die Beamtinnen und Beamten übertragen wurde, für die zum Teil eine 41-Stundenwoche gilt. Eine solche Anpassung würde für die unter 50-jährigen Lehrkräfte eine Absenkung der Pflichtstunden um eine halbe Stunde bedeuten. Diese Absenkung ist dringend erforderlich. Das haben wir auch erneut dem Dienstherrn mitgeteilt.“

Die Tarifrunde mit den anderen 15 Bundesländern beginnt am 21. Januar 2019; der Auftakt der hessischen Tarifrunde ist für den 1. Februar 2019 in Wiesbaden verabredet.

Tarifrunde 2019 

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news-21 Mon, 10 Dec 2018 15:25:57 +0100 Ehrung langjähriger Mitglieder https://www.gew-limburg.de/home/details/21-ehrung-langjaehriger-mitglieder/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=071bfd5dbb69aa1c0dcd2b32f80e3dce Auf der Jahreshauptversammlung der Mitglieder am 26.November wurden sieben Kolleginnen und Kollegen für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. "Wenn man dabei ist, muss man dabei bleiben", sagte Reinhard Gromes, nachdem ihm die Vorsitzende unseres Kreisverbands, Anna Held, die Urkunde für 50jährige Mitgliedschaft ausgehändigt hatte. Recht hat er, denn wie sähe es wohl mit den Arbeitsbedingungen und der Bezahlung der Lehrenden und Erziehenden in Schulen, Universitäten und Kindertagesstätten aus, wenn ihnen keine schlagkräftige GEWerkschaft zur Seite stünde? Und da die Pensionen an den Bezügen der aktiven Kolleginnen und Kollegen bemessen werden, ist das allein schon ein Grund, mit dem Eintritt in den Ruhestand weiterhin Mitglied zu bleiben. Und schließlich bieten die Personengruppen der Pensionäre/innen vielfältige Angebote zur Gestaltung des Ruhestands.

    Folgende Kolleginnen und Kollegen wurden für ihre Treue zur GEW in diesem Jahr geehrt:

für 50 Jahre Mitgliedschaft: Reinhard Gromes und Eckhard Gaude

für 40 Jahre Mitgliedschaft: Wolfgang Kessler, Volker Nies und Marion Weil-Russ

für 25 Jahre Mitgliedschaft: Simone Ohl und Sebastian Wendt

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news-20 Tue, 06 Nov 2018 11:29:31 +0100 GEW vor Ort - MItgliederversammlung 2018 https://www.gew-limburg.de/home/details/20-gew-vor-ort-mitgliederversammlung-2018/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8f7cd2fe84ccca790757ac87e791044a Tony Schwarz referierte am 26.November über die Schwierigkeiten, jüngere Kollegen/innen für die aktive Mitarbeit in der GEW zu motivieren. Ferner berichteten die Kreisverbandsvorsitzenden Anna Held und Sybille Herfurth über die KV-Aktivitäten im zurückliegenden Kalenderjahr und nahmen Ehrungen langjähriger Mitglieder vor.          Wie gering das Interesse der Mitglieder an aktiver GEWerkschaftsarbeit derzeit ist, konnte man am Alter derjenigen erkennen, die den Weg zur diesjährigen Versammlung im Limburger Domhotel auf sich genommen haben: Außer dem aktiven Vorstand und einem Kollegen mittleren Alters, dessen Ehrung heute vorgenommen wurde, waren nur Pensionäre erschienen. Der jüngste Teilnehmer war mit 45 Jahren Tony, dessen Referat damit buchstäblich ins Schwarze traf. Sein im lockeren Dialog frei vorgetragenes Referat trug den Untertitel: "Warum Personalratsarbeit wichtig ist."

Arbeitsgruppe: "Basisarbeit" auf Landesebene
     Die fehlende Bereitschaft zu ehrenamtlicher Mitarbeit in der Gewerkschaft sieht der als stellvertretender Landesvorsitzender amtierende Referent als gesellschaftliches Problem, und eine kurzfristig wirkende Lösung sei nicht realistisch. Daher hat der Landesvorstand eine Arbeitsgruppe "Basisarbeit" eingerichtet, deren Ziel es ist, die Kreisverbände bei ihrer Gewinnung ehrenamtlicher Mitglieder zu helfen. Denn die Mitgliederzahl sei nach wie vor durchaus erfreulich hoch und bleibe auf konstantem Niveau, nur das Bewusstsein, dass eine Gewerkschaft in erster Linie auf der Basis ehrenamtlicher Mitwirkung erfolgreich arbeiten kann, sei in den letzten Jahren dramatisch gesunken.

Verunsicherung und Vereinzelung, Überlastung und Resignation 
      Das neoliberale Denkmuster, dass jeder für sich alleine verantwortlich ist, sowie die zunehmende betriebswirtschaftlich orientierte Leitung der Schulen mit erheblichem Abbau von Mitbestimmung der Kollegien hat ein Gefühl der Verunsicherung bei Kolleginnen und Kollegen geschaffen, die es immer seltener wagen, sich aktiv für ihre Rechte einzusetzen und gemeinsam mit anderen für Verbesserungen an den Schulen zu kämpfen. Hunderte von Überlastungsanzeigen deuten einerseits darauf hin, dass gewerkschaftliches Gegensteuern dringend geboten wäre, was aber andererseits dazu geführt hat, dass die Betroffenen zuerst alle Termine streichen, die für sie nicht verpflichtend sind - und dazu zählt eben auch leider die Teilnahme an GEWerklschaftlichen Aktivitäten.

Ausweg: Kontakt zu Personalräten und persönliche Gespräche
      
Werbeschriften und Plakate helfen aus diesem Teufelskreis nicht heraus. Tony Schwarz sieht derzeit als einzigen Ausweg den direkten Kontakt zu den Personalräten, die auf Ortsebene zumindest eine Stunde Entlastung für ihre Arbeit bekommen. Letztlich würde nur das direkte Gespräch mit den Mitgliedern eventuelle Schwellenängste abbauen und das Bewusstsein in die Richtung lenken, dass nur die Verteilung der GEWerkschaftsarbeit auf viele Schultern die zusätzliche Belastung in Grenzen hält.

Im Anschluss an das Hauptreferat verlasen die Vorsitzenden Anna Held und Sybille Herfurth den Tätigkeitsbericht des KV und überreichte Ehrenurkunden an langjährige Mitglieder.


            

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news-19 Tue, 06 Nov 2018 10:58:36 +0100 Beamtenpensionen: Hinterbliebenenversorgung https://www.gew-limburg.de/home/details/19-beamtenpensionen-hinterbliebenenversorgung/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d251d0a36eea72a22ee28e817ddb1cf1 Einladung für den 19. November an Pensionäre/innen und interessierte Mitglieder nach Gießen Es referiert Andreas Skorka, Kassel Einladung zur Informationsveranstaltung: Beamtenversorgung - Versorgung der Hinterbliebenen
Referent: Kollege Andreas Skorka, Kassel

Wann: Montag, den 19.11.2018 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Wo: Hotel Köhler in Gießen, Westanlage 33-35

Parkmöglichkeiten: Parkhaus Karstadt, Parkhaus Liebigcenter, Tiefgarage in der Dernpassage
Entfernung vom Bahnhof Gießen: 700 m

Anmeldung bis 8.11.2018 per Post an GEW BV Mittelhessen, Schwanenallee 27-31, 35037 Marburg
per E-Mail: bv-gew-mittelhessen@t-online.de
 per Fax 06421/952396
 oder per Telefon 06421/952395 (ggfs. Anrufbeantworter)

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